Shiatsu
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Wie soll man die Angst loswerden?

 

Du hast gesagt,wer in Angst lebt, kann weder lieben noch zum Göttlichen gelangen. Aber sagt einem Tantra auch, wie man seine Angst loswerden kann ?

 

Warum willst du die Angst loswerden? Oder hast du Angst vor der Angst? Wenn du Angst vor der Angst hast, ist das eine neue Angst. Auf die Art erzeugt der Kopf immer und immer wieder dasselbe Muster. Ich sage:“ Wünscht nicht und ihr werdet beim Göttlichen ankommen“ Also fragt ihr: „Stimmt das ? Bekommen wir, wenn wir nicht wünschen, dafür das Göttliche?“ Jetzt habt ihr angefangen, euch das Göttliche zu wünschen.

Ich sage zu euch: „wo Angst herrscht, kann keine Liebe sein“- Also bekommt ihr Angst vor der Angst. Du fragst: Wie kann man seine Angst loswerden? Da spricht wieder eine Angst, und zwar gefährlicher als die erste, weil

die erste natürlich war; die zweite ist unnatürlich. Und sie ist so subtil, dass du nicht einmal merkst, was du da

fragst – wie soll man die Angst loswerden?

Es geht nicht darum, irgendetwas loszuwerden; es geht einzig und allein ums Verstehen. Verstehe die Angst- was sie genau ist- und versuche nicht, sie loszuwerden; denn sobald du versuchst, irgendetwas loszuwerden, bis du nicht bereit, es zu verstehen. Die Einstellung, die danach trachtet es loszuwerden , ist schon verschlossen, ist

nicht willens zu verstehen, fühlt sich nicht ein. Sie vermag nicht in Ruhe hinzuschauen, sie ist sich ihrer Sache schon sicher. Jetzt ist die Angst zum Bösen, zur Sünde geworden- also weg damit . Versuche nie, irgendetwas loszuwerden.

Versuche zu verstehen, was Angst ist. Und wenn du Angst hast, dann akzeptiere das. Sie ist da. Steck sie nicht weg, versuche nicht, das Gegenteil herzustellen. Wenn du Angst hast, dann hast du Angst. Akzeptiere sie als Teil von dir.

Wenn du sie akzeptiert kannst, ist sie bereits verschwunden. Durch Akzeptieren verschwindet die Angst;

durch Verleugnen nimmt die Angst zu.

Irgendwann kommst du an den Punkt, an dem du weißt, dass du Angst hast, und du beginnst zu begreifen : An

dieser Angst liegt es , dass ich nicht lieben kann. In Ordnung also, was kann ich da tun ? Die Angst ist da, also kommt nur eines in Frage - ich werde keine Liebe vortäuschen ;oder ich werde zu meiner Geliebten oder meinem Geliebten sagen: Ich Klammere mich nur aus Angst an dich. Tief drinnen habe ich Angst. Ich will offen sein in diesem Punkt. Ich will niemanden hinters Licht führen, auch nicht mich selbst . Ich werde nicht so tun, als wäre es Liebe. Ich werde sagen, das es einfach nur Angst ist. Ich klammere mich nur aus Angst an dich. Nur aus Angst gehe in den Tempel oder die Kirche und bete. Nur aus Angst denke ich an Gott. Aber im grunde weiß ich , dass dies gar kein Beten, dass dies gar keine Liebe ist, sondern nur Angst. Ich bestehe aus Angst, sie steckt also in allem, was ich tue. Diese Wahrheit will ich akzeptieren.

Ein Wunder geschieht, wenn du eine Wahrheit akzeptierst. Das bloße Akzeptieren verändert dich. Wenn du weißt, dass Angst in dir herrscht und dass du nichts daran ändern kannst - was kannst du tun? Alles, was du tun kannst, wäre Vortäuschung. Und Vortäuschungen können bis ins äußerste Extrem gehen, ins genaue Gegenteil umschlagen.

Ein sehr ängstlicher Mann kann zu einem tollkühnen Mann werden. Er kann einen Panzer anlegen. Er kann ein

Tausendsassa werden, nur um zu beweisen , wie winig Angst er hat, um anderen zu zeigen, dass er keine Angst hat. Und wenn er es schafft, sich mitten in der Gefahr zu stürzen, kann er sich vormachen, keine Angst zu haben.

Aber selbst der mutigste Mann hat Angst. Sein ganzer Wagemut ist nur äußere Show; im Kern zitter er. Um sich das nicht eigestehen zu müssen, springt er in die Gefahr. Er verwickelt sich nur in Gefahren, um die Angst nicht zu bemerken...Aber die Angst ist da.

Man kann die Gegenteil herbeiführen, aber das ändert gar nichts. Man kann vortäuschen, keine Angst zu haben -auch das ändert nichts. Die einzig mögliche Transformation besteht darin, dass du dir einfach bewusst machst :“ ich besteh aus Angst. Mein ganzes Dasein zittert, und was immer ich tue , stammt aus dieser Angst.“ Du musst dir selbste gegenüber ehrlich werden.

Dann hast du keine Angst vor der Angst. Sie ist da , als ein Teil von dir, daran ist nichts zu ändern. Du hast sie akzeptiert. Jetzt spielst du nicht mehr den Blender, jetzt täuscht du niemanden mehr, auch dich selbst nicht. Die Wahrheit ist ans Tageslicht gekommen, und du hast keine Angst von ihr. Die Angst löst sich langsam auf ; denn ein Mensch , der keine Angst davor hat , seine Angst zu akzeptieren, ist angstfrei geworden - das ist die tiefstmögliche Angstfreiheit. Er hat nicht das Gegenteil hergestellt, also ist da keine Dualität in ihm . Er hat die Tatsache akzeptiert. Er hat sich ihr demütig gebeugt. Er weiß nicht, was da zu tun ist - niemand weiß das – ,und es gibt da auch nichts zu tun. Aber er hat aufgehört, falsche Tatsachen vorzutäuschen. Er hat aufgehört, sich Masken aufzusetzen, Grimassen zu schneiden. Er ist authentisch geworden in seiner Angst.

Diese Authentizität und diese Angstfreiheit - die Wahrheit zu akzeptieren - verändert dich. Und wenn du nichts mehr vortäuschst, keine unwahre Liebe vorspielst, dich nicht hinter irgendeinem Theater versteckst, keinen Pseudomenschen aus dir machst, dann bist du authentisch geworden. In dieser Authentizität kommt Liebe auf. Die Angst verfliegt, und Liebe steigt auf. Dies ist die innere Alchemie , wie Liebe entsteht.

Jetzt kannst du lieben , jetzt kannst du Mitgefühl empfinden. Jetzt bist du auf niemanden mehr angewiesen, weil du es gar nicht mehr brauchst. Du hast die Wahrheit akzeptiert . Jetzt brauchst du von niemandem mehr abhängig zu sein;

du brauchst nich mehr zu besitzen und besessen zu werden. Du akzeptierst dich selbst - aus dieser Akzeptanz heraus steigt Liebe auf. Sie erfüllt dein Dasein. Du hast keine Angst vor der Angst mehr; du versuchst nicht mehr, sie loszuwerden. Einmal akzeptiert, verschwindet sie ganz einfach.

Akzeptiere dein authentisches Wesen, und du wirst transformiert. Vergesst nicht: Die Fähigkeit zu akzeptieren, restloses Akzeptieren ist der geheimste Schlüssel zu Tantra. Lehnt gar nichts ab. Durch Ablehnung werdet ihr verkrüppelt. Akzeptiert alles - e gal, was es ist. Verdammt es nicht und wollt es nicht loswerden.

Vieles ist hier impliziert. Wenn du etwas los sein willst, musst du dein Dasein in Abteilungen, Buchstücke, Teile zerschneiden. Das macht dich zum Krüppel. Wenn du etwas verwirfst, hängt auch etwas anderes daran, das du mit verwirfst - sein Gegenteil. So verkrüppelst du dich. Dann bist du nicht mehr heil und ganz. Und du kannst nur dann glücklich sein, wenn du heil und ganz bist. Heil sein heißt heilig sein. Zersplittert sein heißt krank und unglücklich sein.

Daher sage ich: Versuche, Deine Angst zu verstehen. Die Existenz hat sie dir mitgegeben. Eine tiefe Bedeutung muss in ihr liegen, und sie muss einen verborgenen Schatz enthalten – also wirf sie nicht weg. Es wird einem nichts ohne Bedeutung mit gegeben. Da existiert nichts in deinem Innern, was nicht zu einem höheren Einklang, zu einer höheren Synthese beitragen kann.

Aus allem, was in dir existiert, ob du es verstehst oder nicht, kann eine Stufe werden. Sieh es nicht als Hindernis an. Erlaube ihm, zur Stufe zu werden. Du kannst es missverstehen, so als behinderte es dich auf deinem Weg – aber das tut es nicht. Wenn du darüber hinausgehst , wenn du Gebrauch von ihm machen kannst, es als Stufe benutzen kannst, bekommst du einen neuen Blick auf deinen Weg, von einen höheren Warte aus . Du wirst tiefe Einblicke in das Mögliche, in die Zukunft in das Potentiel gewinnen können.

Die Angst ist nicht von ungefähr. Versuche, ihre Zwecke zu Verstehen. Einer davon: Wäre keine Angst da, würdest du zu egoistisch werden, und es gäbe kein Zurück mehr. Wäre keine Angst da, würdest du, so wie du bist, niemals eins werden wollen mit der Existenz , mit dem Kosmos. Ja. Wäre keine Angst da, würdest du nicht einmal überleben können. Also dient sie dir zu etwas. Was immer du bist , sie spielt ihre Rolle darin. Aber wenn du versuchst, sie zu verbergen , zu zerstören, sie in ihr Gegenteil zu verkehren, wirst du gespalten und wirst du fragmentiert, du wirst dich zersplittern. Akzeptiere sie und nutze sie. Und in dem Moment, in dem du erkennst, dass du sie akzeptierst, hat sie sich aufgelöst. Versuche dir das nur einmal vorzustellen: Wenn du deine Angst akzeptierst – wo ist sie dann ?

Es kam einmal ein Mann zu mir und sagte: ich habe eine schreckliche Angst vor dem Tod:“Er hatte Krebs, und der Tod stand ihm bevor, er konnte jederzeit sterben. Er konnte es nicht mehr hinauszögern, er wusste , er würde sterben. Binnen Monaten würde es so weit sein, wenn nicht binnen Wochen.

Er zitterte regelrecht – korperlich, buchstäblich, und er sagte: „Bitte verrate mir nur eines: Wie kann ich diese Todesangst loswerden? Gib mir ein Mantra oder irgendetwas, das mich vor ihr schützt und mir den Mut gibt, dem Tod ins Auge zu sehen. Ich möchte nicht schlotternd vor Angst sterben. „Der Mann sagst: „ ich bin schon bei vielen Heiligen gewesen, und sie haben mir alles Mögliche empfohlen, sie waren alle sehr freundlich. Der eine hat mir ein Mantra gegeben, der andere irgendeine heilige Asche, der dritte hat mir sein Bild gegeben, der vierte wieder etwas anderes, aber nichts hilft. Alles ist vergeblich. Jetzt bin ich zu dir gekommen, du bist meine letzte Hoffnung. Von jetzt an werde ich zu niemandem mehr gehen. Gib mir irgendetwas“.

Also sagte ich zu ihm : Du bist immer noch nicht bewusst. Warum bittest du um etwas – nur um die Angst loswerden? Da hilft gar nichts. Ich kann dir nichts geben. Sonst entpuppe ich mich genau wie alle anderen als Niete. Und sie haben dir nur deshalb etwas gegeben, weil sie nicht wissen, was sie tun. Ich kann dir nur eines sagen : Akzeptiere es. Zittre, wenn dich das Zittern überkommt – was kannst du machen? - Der tod ist da , und du fühlst ein Zittern - also zittre. Lehne es nicht ab, unterdrücke es nicht. Versuche nicht, tapfer zu sein. Das ist nicht nötig. Der Tod ist da. Es ist natürlich. Ängstige dich mit Haut und Haaren.“

Er sagte: „ Was? Soll das etwa kein Gegenmittel sein ? Du sagst , ich soll es akzeptieren ?“

Ich sagte: „ Ja ,akzeptiere es ruhig. lass es geschehen und stirb friedlich, mit totaler Akzeptanz.“

Nach drei oder vier Tagen kam er wieder und sagte:“ es funktionert. Tagelang konnte ich kein Auge zumachen, aber während der letzten vier Tage habe ich tief geschlafen, weil es stimmt . Du hast Recht.“ Er sagte zu mir :“du hast wirklich Recht. Die Angst ist da, der Tod ist da, daran ist nichts zu ändern. All diese Mantras sind bloß Hokuspokus. Ändern können sie gar nichts.“ Kein Arzt kann da helfen, kein Heiliger kann da helfen. Der Tod ist da, tatsächlich da, also zitterst du am ganzen Leib. Es ist einfach natürlich. Ein Gewittersturm bricht los , und der ganze Baum erzittert. Der rennt auch nicht zu einem Heiligen, um ihn zu fragen, wie er sein zittern einstellen kann, wenn ein Gewitter losgeht. Er bettelt nie um ein Mantra, um es zu ändern, um sich zu schützen. Er zittert eben. Das ist natürlich. So ist es.

Und dann sagte der Mann noch: „Aber es ist ein Wunder geschehen. Jetzt habe ich weniger Angst“ Wenn du sie akzeptierst , beginnt die Angst sich aufzulösen. Wenn du sie ablehnst, dich aufbäumst, kämpfst, gibst du damit der Angst nur mehr Energie.

Jener Mann starb friedlich, frei von furcht, ohne Angst, weil er die Angst akzeptieren konnte.

Akzeptiere die Angst, und sie verschwindet.

 

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" Nichts stört - es sei denn, du denkst, dass es stört."

                                   osho

 

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Du Kannst nicht auf Abenteuer gehen, wenn du Unglücklich bist. Das Abenteuern setzt ein unmerkliches wohlgefühl in dir voraus. Dann kannst du das Bekannte hinter dir lassen: Du bist zufrieden, dass du dich nicht vor dem Unbekannten fürchtest. Und die Zufriedenheit ist für dich eine so selbsverständliche Sahe geworden, dass du weißt, dass du glücklich sein wirst, egal wo du sein magst. Mit der positiven Einstelung wießt du, dass keine Hölle gibt und dass überall dort, wo du bist, der Himmel sein wird. Du kannst es wagen, ins Unbekannte zu gehen, weil du weißt, dass der Himmel mit dir mitgeht.

Man hat euch erzählt, dass man entweder in den Himmel oder in die Hölle kommt. Das ist Unsinn. Niemand kommt in den Himmel, Niemand kommt in die Hölle. Ihr tragt euren eigenen Himmel, eure eigene Hölle mit euch herum, und wo immer ihr hingeht, geht ihr mit eurer Hölle oder eurem Himmel hin. Himmel und Hölle sind keine Orte. Sie sind Gepäck – man schleppt sie mit.

 

                osho

 

 

- Seien Sie normal, aber bringen Sie Ihr normales Leben in Bewusstsein.  Bringe Gott in dein normales Leben, stelle ihn vor.  Schlafen, essen, beten, meditieren Sie, aber denken Sie nicht, dass Sie etwas Besonderes tun, und dann werden Sie etwas Besonderes sein.

 

                 osho

 

 

Die Idee, die Sie von sich selbst haben, ist geliehen ... von denen, die keine Ahnung haben, wer sie sind.

 

                    osho

 

- Sie existieren in der Zeit, aber Sie gehören zur Ewigkeit.  Du bist der Weg, auf dem die Ewigkeit die Welt der Zeit durchdringt.  Du bist ein unsterblicher Mensch, der in einem Körper des Todes lebt.  Ihr Gewissen kennt weder Tod noch Geburt.  Nur dein Körper kann geboren werden und sterben.  Sie sind sich jedoch Ihres Bewusstseins nicht bewusst.  Und das ist die Kunst der Meditation: sich des Bewusstseins selbst bewusst zu sein.

 

                     Osho

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