Shiatsu
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Da der Mensch nun mal so, wie er ist: Überfordert es ihn nicht, wenn er die Veränderung durch die Veränderung, den Sex durch Sex usw. auflösen soll, ohne dass es zur Identifikation mitsamt ihren Ängsten und Enttauschungen kommt ?

 

 

Der Mensch kann das, so wie er ist, und dieser Rat richtet sich auch nur an den Menschen, so wie er ist. Tantra ist eine Arznei für euch - für alle, die krank sind. Schließe dich also nicht aus, so als wärst du nicht damit gemeint. Du bist gemeint , und du kannst es auch. Aber du wirst verstehen müssen, was du mit der Möglichkeit meinst, dass es zur Identifikation kommt, mit allen Folgen und Frustrationen. Du hast es noch nicht verstanden. Verzehre die Veränderung durch die Veränderung bedeutet, dass du, selbst wenn Identifikationen bestehen, nicht dagegen ankämpfen sollst. Sei verhaftet, aber zugleich Zeuge.

Lass die Identifikation vorhanden sein. Bekämpfe sie nicht. Tantra ist ein nichtkämpferischer Prozess. Kämpfe nicht! Es werden Enttäuschungen kommen, natürlich – also sei enttäuscht. Aber sei auch ein Zeuge. Du warst identifiziert und dennoch Zeuge. Jetzt ist die Enttäuschung da, und du weiß sehr wohl, dass sie kommen musste. Nun sei enttäuscht, aber sei Zeuge. Dann wird durch identifikation die identifikation aufgezehrt – und wirt durch Enttäuschung die Enttäuschung aufgezehrt. Probiere es aus, wenn du unglücklich fühlst. Sei unglücklich, kämpf nicht dagegen an. Versuch es mal. Es ist wunderbar. Wenn unglück da ist und du dich unglücklich fühlst. Sei unglücklich, kämpfe nicht dagegen an. Versuch es mal. Es ist wunderbar. Wenn unglück da ist und du dich unglücklich fühlst, dann verschließe deine Türen und sei unglücklich. Was kannst du sonst machen? Du bist unglücklich, also bist du unglücklich. Jetzt sei total unglücklich. Plützlich wird Dir dein unglücklichsein bewusst werden. Und wenn du versuchst, etwas daran zu drehen, wird es dir niemals bewusst werden, weil dann deine Anstrengung, deine Energie, deine Bewusstsein auf das Verändern gerichtet sind – darauf, etwas an diesem unglück zu drehen. Dann fängst du an, darüber nachzudenken, wie es entstanden ist und was du jetzt machen kannst, um es zu ändern. Damit lässt du dir eine sehr schöne Erfahrung entgehen – das Unglück selber.

Im Moment denkst du über seine Ursachen nach und denkst du über die konsequenzen nach und denkst du über Mittel und Wege nach wie du es vergessen kannst, wie du es hinter dich bringen kannst – und darüber entgeht dir das unglück selber, und das unglück ist da, und das kann befreiend sein. Tu einfach gar nichts! Analysiere nicht, wie das Unglück entstanden ist; überlege nicht, welche Folgen nun kommen mögen. Sie werden schon kommen, du wirst schon sehen – später. Da ist keine Eile. Sei Unglücklich, einfach unglücklich und versuche nicht, es zu ändern.

Probeire Folgendes aus: Schau, wie viele Minuten lang du unglücklich bleiben kannst. Du wirt über die ganze Sache zu lachen beginnen; die ganze Sache wird dir zu dumm werden. Denn wenn du total unglücklich bist, ist dein Mittelpunkt plötzlich jenseits des Unglücks. Dieser Mittelpunkt kann niemals unglücklich sein, das ist unmöglich! Wenn du bein dem Unglück bleibst, wirt das Unglück zum Hintergrund werden, und dein Mittelpunkt, der nie unglücklich sei kann, erhebt sich plötzlich darüber, und nun bist du unglücklich und bist auch nicht unglücklich: unwandelbar gleich. Jetzt zehrst du Unglück durch Unglück auf. Genau das ist damit gemeint: Du brauch Überhaupt nichts zu tun – Du verzehrst Elend durch Elend. Das unglück wird verschwienden, so wie Wolken verschwienden, und der Himmel wird sich öffnen, und du wirst lachen... und dabei hast du gar nichts getan! Und du kannst auch gar nichts tun. Alles, was du tun kannst, würde nur noch mehr Verwirrung und Unglück erzuegen.

Wer hat dieses Unglück erzeugt? Du – und nun willst du es ändern!? Es wird schlimmer werden. Du bist der Erzeuger des Unglücks. Du hast es erschaffen, du bist sein Ursprung, und nun müht sich der ursprung selber ab! Was kannst du schon tun? Jetzt behandelt der Patient sich selbst, da bei hat er das Ganze selbst angezettel... Jetzt will er den Chirurg machen. Das ist selbstmörderisch. Tue überhaupt nichts. Das Innen ist sehr tief. Wie viele Male hast du nicht schon versucht, dem Unglück zu wehren, die Depression zu beenden, dieses und jenes zu beenden - und nichts ist passiert. Versuche es jetzt einmal hiermit: Tu gar nichts, lass das Unglück rückhaltlos da sein. Lass es in seiner vollen Wucht geschehen und verharre im Nichstun. Geh einfahr mit ihm mit und schau zu, was geschieht.

Das Leben ist Veränderung. Sogar die Himalaja verändert sich noch – da kann dein Unglück nicht unveränderlich bleiben. Es wird sich von sebst verändern, und du kannst zuschauen, wie es sich verändert, wie es verschwindet und wie es weggeht und du dich befreit fühlst... und du hast überhapt nichts getan!

Wenn du einmal das geheimnis kennst, kannst du alles durch sich selbst verzehren, egal, was es ist. Aber das Geheimnis ist, still zu sein, ohne das geringste zu tun. Melde sich Wut? Dann sei einfahr nur, tue überhaupt nichts. Wenn du nur so viel vermagst – dieses Nichstun – wenn du einfach nur da sei kannst, gegenwärtig, als Zeuge, aber ohne jede Anstrengung, irgendetwas zu ändernr...den Dienge ihren Lauf zu lassen vermagst, wirst du alles „verzehren“. Du kannst alles verzehren, was es auch sei.

 

                                    osho

Zuletzt aktualisiert 02.04.2019

Der Mensch kann das, so wie er ist.

Zitat

 

" Nichts stört - es sei denn, du denkst, dass es stört."

                                   osho

 

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Die Wolken wandern durch den Himmel, sie haben weder Wurzeln noch Heimat...Und das Gleiche gilt für deine Gedenken, das Gleiche gilt von deinem inneren Himmel. Deine Gedanken haben weder Wurzeln noch Heimat – sie wandern wie die Wolken. Du brauchst sie also nicht zu bekämpfen, du brauchst nicht gegen si zu sein, du brauchst sie noch nicht einmal auszuhalten. Das muss dir wirklich bis in die Wurzeln klar werden: denn fast jeder, der sich zum ersten Mal mit Meditation befasst, beginnt damit, die Gedanken anhalten zu wollen. Und wenn du erst einmal anfängst, die Gedanken anzuhalten, hören sie nie und nimmer auf, denn schon die bloße Anstrengung, sie zum Halten zu bringen, ist wiederum ein Gedanken.

 

Die Anstrengung, meditieren zu wollen, ist ein Gedenken, der bloße Wunsch, zur Buddhaschaft zu gelangen, ist ein Gedanken. Und wie willst du den einen Gedanken mit einem anderen aufhalten? Wie willst du den geistigen Prozess überhaupt zum Stillstand bringen, wenn du dazu einen anderen geistigen Prozess einleitest? Dann klammerst du dich an den zweiten und das geht dann unendlich so weiter- ad nauseam. Dann kommst du nie zum Ende.

Kämpfe nicht - denn wer ist es, der Kämpft? Wer bis du? Nichts als ein Gedanke – mache also nicht aus dem einen Gedanken ein Schlachtfeld für andere Gedanken. Mache dich vielmehr nur zum Zeugen, der die Gedanken betrachtet, wie sie vorbeitreiben. Sie hören auf; aber nicht, weil du sie zum Stillstand zwiengst. Sie hören da durch auf, dass du immer bewußter wirst, nicht , weil du dich bemüht hast, sie zum Halten zu bringen. Nein – dadurch hören sie nie auf, im gegenteil sie machen dich erst recht stark. Versuch es selber, und du wirst es segen; versuche, einen Gedanken anzuhalten, und der Gedanke wird erst recht hartnäckig. Gedanken sind sehr bockig, wiederspenstig; sie sind willensmenschen, Hatha Yogeis, sie weichen nicht von der Stelle. Du wirfts sie hinaus und sie kommen tausendmal zurück. Wer müde auf der Strecke bleibt, das bist du, aber nicht sie.....

 

           " osho"

 

                  

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